Kampfmittelsondierung2026-09-01T22:46:41+02:00

TIEFBAU UND SPEZIALTECHNIK

Kampfmittel­sondierung

Sicherheit schaffen, bevor der erste Bodeneingriff erfolgt

TIEFBAU UND SPEZIALTECHNIK

Kampfmittelsondierung

Sicherheit schaffen, bevor der erste Bodeneingriff erfolgt

Risiken früh erkennen. Bauvorhaben sicher vorbereiten.

AFS unterstützt die sichere Vorbereitung von Tiefbau-, Kabeltrassen- und Infrastrukturprojekten durch professionelle Kampfmittelsondierungen.

Ziel ist es, mögliche Auffälligkeiten und Verdachtsmomente im geplanten Arbeitsbereich frühzeitig zu erkennen, die weiteren Maßnahmen nachvollziehbar vorzubereiten und das Risiko unerwarteter Bauunterbrechungen zu reduzieren.

Kampfmittelsondierung für ein Tiefbauprojekt von AFS – Projektaufnahme 2
Kampfmittelsondierung für ein Tiefbauprojekt von AFS – Projektaufnahme 4

Eine sichere Baustelle beginnt unter der Oberfläche

Auch viele Jahrzehnte nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs können sich in Bauflächen, Trassen und unerschlossenen Grundstücken noch Kampfmittel oder kampfmittelverdächtige Objekte befinden.

Besonders bei Tiefbauarbeiten, Bohrungen, Kabeltrassen und anderen Bodeneingriffen ist eine sorgfältige Vorbereitung deshalb von großer Bedeutung.

AFS unterstützt bei der Untersuchung geplanter Arbeitsbereiche und bindet die Kampfmittelsondierung auf Wunsch in den weiteren Projektablauf ein. So lassen sich Sondierung, Trassenvorbereitung, Tiefbau und Kabelverlegung koordiniert aufeinander abstimmen.

Planungssicherheit für Tiefbau- und Infrastrukturprojekte

Ein unerkannter Kampfmittelverdacht kann zu erheblichen Sicherheitsrisiken, Baustopps und Verzögerungen führen.

Eine rechtzeitig durchgeführte Sondierung kann dabei helfen:

  • verdächtige Bereiche vor dem Bodeneingriff zu untersuchen
  • Anomalien und auffällige Messwerte zu lokalisieren
  • Flächen für weitere Maßnahmen einzugrenzen
  • Bauabläufe sicherer vorzubereiten
  • notwendige Abstimmungen frühzeitig einzuleiten
  • Tiefbau- und Bohrarbeiten besser zu koordinieren
  • Ergebnisse nachvollziehbar zu dokumentieren

Die konkrete Vorgehensweise richtet sich nach dem Standort, der Flächennutzung, den vorhandenen Unterlagen, den Bodenverhältnissen und den behördlichen Vorgaben.

Kampfmittelsondierung für ein Tiefbauprojekt von AFS – Projektaufnahme 3

Sondierungsleistungen für Bauflächen und Kabeltrassen

Projekt- und Flächenprüfung

Erfassung des geplanten Arbeitsbereichs, der vorgesehenen Bodeneingriffe und der vorhandenen projektbezogenen Unterlagen.

Vorbereitung der Sondierungsfläche

Einmessung, Kennzeichnung und organisatorische Vorbereitung der zu untersuchenden Fläche oder Trasse.

Oberflächensondierung

Systematische Untersuchung geeigneter Flächen mit abgestimmter Detektionstechnik, ohne flächendeckenden Bodeneingriff.

Tiefen- und Bohrlochsondierung

Projektbezogene Untersuchung tiefer liegender Bereiche, wenn die vorgesehene Eingriffstiefe oder die örtlichen Bedingungen dies erfordern.

Baubegleitende Sondierung

Begleitung definierter Erdarbeiten, wenn eine Untersuchung erst während des kontrollierten Bodeneingriffs möglich oder gefordert ist.

Auswertung und Dokumentation

Strukturierte Erfassung der untersuchten Bereiche, Messdaten, Auffälligkeiten und projektbezogenen Ergebnisse.

Unterlagen, Eingriffstiefen und Arbeitsbereiche abstimmen

Vor Beginn einer Kampfmittelsondierung müssen der geplante Eingriff und die örtlichen Bedingungen möglichst genau bekannt sein.

Hilfreiche Grundlagen sind unter anderem:

  • Lageplan des Projekts
  • geplanter Trassenverlauf
  • Größe der Untersuchungsfläche
  • vorgesehene Eingriffstiefe
  • vorhandene Luftbildauswertungen
  • behördliche Stellungnahmen
  • bekannte Verdachtsflächen
  • bestehende Leitungs- und Bestandspläne
  • Informationen zu Auffüllungen und Altbebauung
  • geplanter Bauablauf
  • Zufahrts- und Zugangsmöglichkeiten

Auf Basis dieser Informationen kann die Sondierungsmaßnahme projektbezogen vorbereitet und mit den nachfolgenden Arbeiten abgestimmt werden.

Kampfmittelsondierung für ein Tiefbauprojekt von AFS – Projektaufnahme 8
Kampfmittelsondierung für ein Tiefbauprojekt von AFS – Projektaufnahme 9

Detektion ohne flächendeckenden Bodeneingriff

Bei der Oberflächensondierung wird eine zugängliche Fläche systematisch mit geeigneter Detektionstechnik untersucht.

Die Messung kann dazu dienen, metallische Anomalien und auffällige Bereiche im Untergrund zu erkennen und georeferenziert zu erfassen.

Voraussetzungen für eine aussagekräftige Untersuchung können sein:

  • ausreichend zugängliche Untersuchungsfläche
  • möglichst störungsarme Oberfläche
  • bekannte und markierte Bestandsleitungen
  • Entfernung störender Metallgegenstände
  • geeignete Boden- und Geländeverhältnisse
  • eindeutige Begrenzung der Sondierungsfläche

Metallische Einbauten, Zäune, Stahlbeton, Schrott, Leitungen oder Auffüllungen können die Messung beeinflussen. In solchen Fällen muss geprüft werden, ob ergänzende oder alternative Verfahren erforderlich sind.

Sondierung für Bohrungen und tiefere Bodeneingriffe

Bei tieferen Baugruben, Bohrungen, Gründungen oder besonders anspruchsvollen Bodenverhältnissen kann eine reine Oberflächensondierung nicht ausreichend sein.

In solchen Fällen kann projektbezogen eine Tiefen- oder Bohrlochsondierung vorgesehen werden.

Hierbei werden definierte Messpunkte oder Bohrungen entlang des geplanten Eingriffs hergestellt und anschließend mit geeigneter Technik untersucht.

Typische Anwendungen können sein:

  • tiefere Kabeltrassen
  • Baugruben
  • Spundwand- und Verbauarbeiten
  • Pfahlgründungen
  • HDD-Start- und Zielbereiche
  • Bohrtrassen
  • Bauwerke mit tieferen Gründungselementen
  • Bereiche mit stark störenden Oberflächeneinflüssen

Das konkrete Verfahren muss auf Eingriffstiefe, Bodenaufbau, vorhandene Infrastruktur und behördliche Anforderungen abgestimmt werden.

Kampfmittelsondierung für ein Tiefbauprojekt von AFS – Projektaufnahme 6
Kampfmittelsondierung für ein Tiefbauprojekt von AFS – Projektaufnahme 7

Fachliche Begleitung während definierter Erdarbeiten

Nicht jede Fläche kann vor Beginn der Bauarbeiten vollständig untersucht werden. Störende Auffüllungen, Altbebauung, Leitungen oder eingeschränkte Zugänglichkeit können eine baubegleitende Vorgehensweise erforderlich machen.

Dabei werden die Erdarbeiten abschnittsweise und kontrolliert durchgeführt. Der freigelegte Boden und die jeweiligen Arbeitsebenen werden entsprechend der festgelegten Vorgehensweise untersucht.

Eine baubegleitende Sondierung kann beispielsweise sinnvoll sein bei:

  • belasteten oder stark aufgefüllten Flächen
  • Rückbau bestehender Bauwerke
  • dicht belegten Leitungsbereichen
  • innerstädtischen Baustellen
  • schrittweise herzustellenden Kabeltrassen
  • schwer zugänglichen Bauflächen
  • begrenzten Sondierungsmöglichkeiten an der Oberfläche

Der genaue Ablauf muss vor Beginn der Arbeiten klar festgelegt und mit allen Beteiligten abgestimmt werden.

Kampfmittelsondierung für Energie- und Datennetze

Kabeltrassen erstrecken sich häufig über große Entfernungen und durch unterschiedliche Gelände- und Nutzungsbereiche.

AFS kann die Kampfmittelsondierung projektbezogen mit dem anschließenden Kabelleitungstiefbau verbinden.

Typische Projektbereiche sind:

  • Strom- und Energiekabeltrassen
  • Mittel- und Hochspannungsprojekte
  • Telekommunikations- und Glasfasertrassen
  • Verbindungen zu Umspannwerken
  • Windenergie- und Photovoltaikprojekte
  • Batteriespeicher und Netzanschlüsse
  • Industrie- und Gewerbeflächen
  • kommunale Infrastruktur
  • Start- und Zielbereiche von HDD-Bohrungen

Durch eine frühzeitige Untersuchung können auffällige Trassenabschnitte vor Beginn der eigentlichen Tiefbauarbeiten erkannt und bewertet werden.

Kampfmittelsondierung für ein Tiefbauprojekt von AFS – Projektaufnahme 5
Kampfmittelsondierung für ein Tiefbauprojekt von AFS – Projektaufnahme 10

Geplante Bohrkorridore frühzeitig untersuchen

HDD-Bohrungen greifen unterirdisch in Bereiche ein, die während des Bohrvorgangs nicht direkt sichtbar sind.

Vor der Ausführung müssen deshalb bekannte Bestandsleitungen, Untergrundbedingungen und mögliche weitere Gefahren berücksichtigt werden.

Eine projektbezogene Kampfmittelsondierung kann insbesondere erforderlich sein für:

  • Startgruben
  • Zielgruben
  • geplante Bohrkorridore
  • Bereiche mit historischem Kampfmittelverdacht
  • tiefere Querungen
  • lange grabenlose Trassenabschnitte
  • Arbeitsflächen der Bohranlage
  • Bereiche für Bohrspülung und Rohrvorbereitung

Ein Ansprechpartner für Vorbereitung und Netzausbau

Frühzeitige Risikobetrachtung

Verdachtsflächen können vor Beginn des eigentlichen Bodeneingriffs untersucht werden.

Koordinierte Projektabläufe

Sondierung, Tiefbau, HDD, Kabelverlegung und Montage lassen sich projektbezogen miteinander verbinden.

Nachvollziehbare Dokumentation

Untersuchungsflächen, Messpunkte und Auffälligkeiten werden strukturiert erfasst.

Erfahrung im Tief- und Netzbau

AFS kennt die praktischen Anforderungen von Kabeltrassen und Infrastrukturprojekten.

Flexible Einsatzplanung

Sondierungen können auf lineare Trassen, punktuelle Baugruben oder größere Projektflächen abgestimmt werden.

Klare Kommunikation

Projektbeteiligte erhalten feste Ansprechpartner für die Abstimmung der einzelnen Arbeitsschritte.

Weitere Leistungen im Tief- und Netzbau

HDD-Bohrtechnik

Grabenlose Herstellung unterirdischer Leitungswege und Straßenquerungen.

→ Mehr erfahren

Saugbagger

Kontrollierte Freilegung vorhandener Leitungen und punktgenauer Bodenaushub.

 

→ Mehr erfahren

Kabelleitungstiefbau

Bagger-, Schacht- und Trassenarbeiten sowie Kabelverlegung aus einer Hand.

→ Mehr erfahren

Kabelmontage bis 110 kV

Montage, Reparatur und Austausch von Kabelanlagen und Kabelgarnituren.

→ Mehr erfahren

Häufige Fragen zur Kampfmittelsondierung

Welche Unterlagen werden für ein Angebot benötigt?2026-07-09T17:13:07+02:00

Hilfreich sind Lageplan, Trassenverlauf, Flächengröße, Eingriffstiefe, Luftbildauswertung, behördliche Stellungnahmen und Angaben zum geplanten Bauablauf.

Übernimmt AFS auch den anschließenden Tiefbau?2026-07-09T17:12:56+02:00

AFS bietet Kabelleitungstiefbau, HDD-Bohrtechnik, Saugbaggereinsätze sowie Kabel- und Rohrverlegung an. Die Leistungen können projektbezogen miteinander kombiniert werden.

Darf ein verdächtiger Gegenstand bewegt werden?2026-07-09T17:12:46+02:00

Nein. Verdächtige Gegenstände dürfen nicht berührt, bewegt oder eigenständig freigelegt werden.

Was geschieht bei einem Verdachtsmoment?2026-07-09T17:12:35+02:00

Die Arbeiten im betroffenen Bereich werden eingestellt. Der Bereich wird gesichert und die weiteren Schritte werden mit den zuständigen Behörden beziehungsweise Fachstellen abgestimmt.

Bedeutet eine Sondierung automatisch Kampfmittelfreiheit?2026-07-09T17:12:24+02:00

Nein. Die Aussagekraft hängt vom Verfahren, der Messtiefe, den Bodenbedingungen und vorhandenen Störeinflüssen ab. Die Ergebnisse beziehen sich auf den jeweils vereinbarten und untersuchbaren Bereich.

Können vorhandene Leitungen die Messung beeinflussen?2026-07-09T17:12:11+02:00

Ja. Metallische Leitungen, Stahlbeton, Zäune, Schrott, Auffüllungen und weitere Einbauten können Messergebnisse beeinflussen.

Was ist der Unterschied zwischen Oberflächen- und Bohrlochsondierung?2026-07-09T17:11:59+02:00

Die Oberflächensondierung erfolgt von der Geländeoberfläche aus. Eine Bohrlochsondierung untersucht tiefere Bereiche über definierte Mess- oder Bohrpunkte.

Welche Flächen können untersucht werden?2026-07-09T17:11:48+02:00

Untersucht werden können unter anderem Kabeltrassen, Bauflächen, Baugruben, Bohrbereiche sowie Start- und Zielbereiche von HDD-Projekten.

Wann ist eine Kampfmittelsondierung erforderlich?2026-07-09T17:11:35+02:00

Sie kann notwendig sein, wenn behördliche Hinweise, Luftbildauswertungen, historische Informationen oder die Lage des Projekts auf einen möglichen Kampfmittelverdacht hinweisen.

Was ist eine Kampfmittelsondierung?2026-07-09T17:11:24+02:00

Bei einer Kampfmittelsondierung wird ein definierter Arbeitsbereich mit geeigneten Verfahren auf Auffälligkeiten und mögliche kampfmittelverdächtige Objekte untersucht.

Sie benötigen eine Kampfmittelsondierung vor Baubeginn?

Sprechen Sie mit unserem Team über die geplante Fläche, den Trassenverlauf, die vorgesehene Eingriffstiefe und den gewünschten Zeitraum.

Wir prüfen die vorhandenen Grundlagen und stimmen die Sondierung mit den anschließenden Tiefbau-, HDD- oder Kabelverlegearbeiten ab.

AFS Kabelmontagen GmbH
Max-von-Laue-Straße 3
33378 Rheda-Wiedenbrück
Telefon: (+49) 2522 93 72 900
Mail: info@afs-kabelmontagen.de

Go to Top