TIEFBAU UND SPEZIALTECHNIK
Kampfmittelsondierung
Sicherheit schaffen, bevor der erste Bodeneingriff erfolgt
TIEFBAU UND SPEZIALTECHNIK
Kampfmittelsondierung
Sicherheit schaffen, bevor der erste Bodeneingriff erfolgt
Risiken früh erkennen. Bauvorhaben sicher vorbereiten.
AFS unterstützt die sichere Vorbereitung von Tiefbau-, Kabeltrassen- und Infrastrukturprojekten durch professionelle Kampfmittelsondierungen.
Ziel ist es, mögliche Auffälligkeiten und Verdachtsmomente im geplanten Arbeitsbereich frühzeitig zu erkennen, die weiteren Maßnahmen nachvollziehbar vorzubereiten und das Risiko unerwarteter Bauunterbrechungen zu reduzieren.
Eine sichere Baustelle beginnt unter der Oberfläche
Auch viele Jahrzehnte nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs können sich in Bauflächen, Trassen und unerschlossenen Grundstücken noch Kampfmittel oder kampfmittelverdächtige Objekte befinden.
Besonders bei Tiefbauarbeiten, Bohrungen, Kabeltrassen und anderen Bodeneingriffen ist eine sorgfältige Vorbereitung deshalb von großer Bedeutung.
AFS unterstützt bei der Untersuchung geplanter Arbeitsbereiche und bindet die Kampfmittelsondierung auf Wunsch in den weiteren Projektablauf ein. So lassen sich Sondierung, Trassenvorbereitung, Tiefbau und Kabelverlegung koordiniert aufeinander abstimmen.
Planungssicherheit für Tiefbau- und Infrastrukturprojekte
Ein unerkannter Kampfmittelverdacht kann zu erheblichen Sicherheitsrisiken, Baustopps und Verzögerungen führen.
Eine rechtzeitig durchgeführte Sondierung kann dabei helfen:
Die konkrete Vorgehensweise richtet sich nach dem Standort, der Flächennutzung, den vorhandenen Unterlagen, den Bodenverhältnissen und den behördlichen Vorgaben.
Sondierungsleistungen für Bauflächen und Kabeltrassen
Unterlagen, Eingriffstiefen und Arbeitsbereiche abstimmen
Vor Beginn einer Kampfmittelsondierung müssen der geplante Eingriff und die örtlichen Bedingungen möglichst genau bekannt sein.
Hilfreiche Grundlagen sind unter anderem:
Auf Basis dieser Informationen kann die Sondierungsmaßnahme projektbezogen vorbereitet und mit den nachfolgenden Arbeiten abgestimmt werden.
Detektion ohne flächendeckenden Bodeneingriff
Bei der Oberflächensondierung wird eine zugängliche Fläche systematisch mit geeigneter Detektionstechnik untersucht.
Die Messung kann dazu dienen, metallische Anomalien und auffällige Bereiche im Untergrund zu erkennen und georeferenziert zu erfassen.
Voraussetzungen für eine aussagekräftige Untersuchung können sein:
Metallische Einbauten, Zäune, Stahlbeton, Schrott, Leitungen oder Auffüllungen können die Messung beeinflussen. In solchen Fällen muss geprüft werden, ob ergänzende oder alternative Verfahren erforderlich sind.
Sondierung für Bohrungen und tiefere Bodeneingriffe
Bei tieferen Baugruben, Bohrungen, Gründungen oder besonders anspruchsvollen Bodenverhältnissen kann eine reine Oberflächensondierung nicht ausreichend sein.
In solchen Fällen kann projektbezogen eine Tiefen- oder Bohrlochsondierung vorgesehen werden.
Hierbei werden definierte Messpunkte oder Bohrungen entlang des geplanten Eingriffs hergestellt und anschließend mit geeigneter Technik untersucht.
Typische Anwendungen können sein:
Das konkrete Verfahren muss auf Eingriffstiefe, Bodenaufbau, vorhandene Infrastruktur und behördliche Anforderungen abgestimmt werden.
Fachliche Begleitung während definierter Erdarbeiten
Nicht jede Fläche kann vor Beginn der Bauarbeiten vollständig untersucht werden. Störende Auffüllungen, Altbebauung, Leitungen oder eingeschränkte Zugänglichkeit können eine baubegleitende Vorgehensweise erforderlich machen.
Dabei werden die Erdarbeiten abschnittsweise und kontrolliert durchgeführt. Der freigelegte Boden und die jeweiligen Arbeitsebenen werden entsprechend der festgelegten Vorgehensweise untersucht.
Eine baubegleitende Sondierung kann beispielsweise sinnvoll sein bei:
Der genaue Ablauf muss vor Beginn der Arbeiten klar festgelegt und mit allen Beteiligten abgestimmt werden.
Kampfmittelsondierung für Energie- und Datennetze
Kabeltrassen erstrecken sich häufig über große Entfernungen und durch unterschiedliche Gelände- und Nutzungsbereiche.
AFS kann die Kampfmittelsondierung projektbezogen mit dem anschließenden Kabelleitungstiefbau verbinden.
Typische Projektbereiche sind:
Durch eine frühzeitige Untersuchung können auffällige Trassenabschnitte vor Beginn der eigentlichen Tiefbauarbeiten erkannt und bewertet werden.
Geplante Bohrkorridore frühzeitig untersuchen
HDD-Bohrungen greifen unterirdisch in Bereiche ein, die während des Bohrvorgangs nicht direkt sichtbar sind.
Vor der Ausführung müssen deshalb bekannte Bestandsleitungen, Untergrundbedingungen und mögliche weitere Gefahren berücksichtigt werden.
Eine projektbezogene Kampfmittelsondierung kann insbesondere erforderlich sein für:
Ein Ansprechpartner für Vorbereitung und Netzausbau
Weitere Leistungen im Tief- und Netzbau
Häufige Fragen zur Kampfmittelsondierung
Hilfreich sind Lageplan, Trassenverlauf, Flächengröße, Eingriffstiefe, Luftbildauswertung, behördliche Stellungnahmen und Angaben zum geplanten Bauablauf.
AFS bietet Kabelleitungstiefbau, HDD-Bohrtechnik, Saugbaggereinsätze sowie Kabel- und Rohrverlegung an. Die Leistungen können projektbezogen miteinander kombiniert werden.
Nein. Verdächtige Gegenstände dürfen nicht berührt, bewegt oder eigenständig freigelegt werden.
Die Arbeiten im betroffenen Bereich werden eingestellt. Der Bereich wird gesichert und die weiteren Schritte werden mit den zuständigen Behörden beziehungsweise Fachstellen abgestimmt.
Nein. Die Aussagekraft hängt vom Verfahren, der Messtiefe, den Bodenbedingungen und vorhandenen Störeinflüssen ab. Die Ergebnisse beziehen sich auf den jeweils vereinbarten und untersuchbaren Bereich.
Ja. Metallische Leitungen, Stahlbeton, Zäune, Schrott, Auffüllungen und weitere Einbauten können Messergebnisse beeinflussen.
Die Oberflächensondierung erfolgt von der Geländeoberfläche aus. Eine Bohrlochsondierung untersucht tiefere Bereiche über definierte Mess- oder Bohrpunkte.
Untersucht werden können unter anderem Kabeltrassen, Bauflächen, Baugruben, Bohrbereiche sowie Start- und Zielbereiche von HDD-Projekten.
Sie kann notwendig sein, wenn behördliche Hinweise, Luftbildauswertungen, historische Informationen oder die Lage des Projekts auf einen möglichen Kampfmittelverdacht hinweisen.
Bei einer Kampfmittelsondierung wird ein definierter Arbeitsbereich mit geeigneten Verfahren auf Auffälligkeiten und mögliche kampfmittelverdächtige Objekte untersucht.

